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Wie ich meine gelöschten Urlaubsfotos doch noch retten konnte

Wie ich meine gelöschten Urlaubsfotos doch noch retten konnte


Im Urlaub dreht sich bei mir alles um meine Familie, gutes Essen, gemeinsame Zeit – und natürlich um Fotos. Ich bin immer derjenige, der die Kamera oder das Handy in der Hand hat und alles festhält. Umso schlimmer war es, als ich eine Woche nach unserem letzten Urlaub gemerkt habe, dass ich alle Fotos gelöscht hatte. Komplett.


Ich bin Mitte vierzig und arbeite im Finanzbereich. Technik ist nicht wirklich mein Ding, und ehrlich gesagt habe ich auch keine große Geduld dafür. Beim Aufräumen meiner Ordner auf dem Laptop habe ich wohl nicht aufgepasst – und plötzlich war der komplette Urlaubsordner weg. Rund 32 GB Erinnerungen einfach verschwunden.


Mein erster Versuch


Als Erstes habe ich natürlich im Papierkorb nachgeschaut. Nichts. Leer. Dann wurde mir langsam mulmig. Ein Backup hatte ich leider auch nicht, weil der Ordner ziemlich groß war und ich es immer wieder aufgeschoben hatte.


Also habe ich angefangen zu googeln. Schnell bin ich auf verschiedene Programme gestoßen, die versprechen, gelöschte Fotos wiederherzustellen. Davon gab es unzählige – ehrlich gesagt viel zu viele. Einerseits war ich erleichtert, andererseits auch verunsichert.


Mein 12-jähriger Sohn meinte sofort, ich solle vorsichtig sein. Viele dieser Programme seien unseriös oder könnten Viren enthalten. Ein Freund aus der IT-Branche empfahl mir schließlich Stellar Photo Recovery. Das klang erstmal seriös, aber ich war trotzdem skeptisch.


Fehlversuche und Zweifel


Bevor ich mich entschieden habe, habe ich noch zwei kostenlose Tools ausprobiert, die mir empfohlen wurden. Das erste zeigte zwar irgendwelche Dateien an, aber keine meiner Fotos. Das zweite Programm ließ meinen Laptop mehrmals abstürzen. Zu diesem Zeitpunkt war ich ziemlich frustriert und hatte die Hoffnung fast aufgegeben.


Der Versuch mit Stellar


Bevor ich Stellar heruntergeladen habe, habe ich mir die Website genau angesehen, Bewertungen gelesen und Preise verglichen. Gut fand ich, dass man einen kostenlosen Scan machen kann und erst zahlt, wenn man die Dateien wirklich wiederherstellen will. Also habe ich mich entschlossen, es zu versuchen – aber nur über die offizielle Website.


Die Installation ging schnell, und die Oberfläche war angenehm übersichtlich. Keine komplizierten Menüs, keine Fachbegriffe, die ich nicht verstanden habe. Ich konnte einfach auswählen, wenn ich Video, Audiodaten und Foto wiederherstellen wollte.


Danach habe ich das Laufwerk ausgewählt, auf dem die Fotos ursprünglich gespeichert waren, und den Scan gestartet. Zusätzlich habe ich den Tiefen Scan aktiviert, um sicherzugehen.


Die Erleichterung


Nach kurzer Zeit wurden mir die gefundenen Dateien angezeigt. Ich konnte einzelne Fotos anklicken und mir eine Vorschau ansehen. Als ich die ersten Urlaubsbilder gesehen habe, fiel mir ehrlich gesagt ein Stein vom Herzen.


Der gesamte Ablauf war überraschend einfach. Ich musste nichts einstellen oder verstehen, die Software hat mich Schritt für Schritt durch den Prozess geführt. Am Ende konnte ich meine Fotos an einem sicheren Ort speichern.


Was ich daraus gelernt habe


Mir ist klar geworden, wie viele unseriöse Programme es da draußen gibt, die mit falschen Versprechen locken oder sogar Schaden anrichten. Deshalb war es mir wichtig, ein Tool zu nutzen, das einen guten Ruf hat. Stellar wirkte im Vergleich zu anderen Angeboten deutlich vertrauenswürdiger und hat am Ende auch gehalten, was es versprochen hat.


Natürlich gibt es Grenzen. Wenn Dateien schon lange gelöscht wurden oder der Speicherplatz überschrieben ist, lässt sich nicht immer alles retten. In meinem Fall hatte ich Glück, weil ich relativ schnell reagiert habe.


Mein Tipp an andere


Wenn Sie wichtige Fotos verloren haben: Nutzen Sie das Gerät möglichst nicht weiter, damit keine neuen Daten die alten überschreiben. Informieren Sie sich in Ruhe und laden Sie Wiederherstellungssoftware nur von offiziellen Seiten herunter. Folgen Sie den Anweisungen Schritt für Schritt und speichern Sie die geretteten Dateien an einem sicheren Ort.


Ich habe aus dieser Erfahrung gelernt – vor allem, wie wichtig Backups sind. Mittlerweile sichere ich meine Fotos zusätzlich in der Cloud. Und auch wenn der Schreck groß war: Am Ende habe ich meine Erinnerungen zurückbekommen. Und das ist unbezahlbar.

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