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KWS History: Stadtgeschichte Gütersloh – kleine Hifi Kunde für Gütsler (2001)
#KWS #History: #Stadtgeschichte #Gütersloh – kleine Hifi Kunde für Gütsler (2001)
- Der Originalartikel vom November 2001 wird hier unverändert wiedergegeben.
#Gütersloh, November 2001
Gerade in der #Hifi #Branche wird viel mit Fachbegriffen um sich geworfen – offensichtlich wissen gerade die Highend Hifi Päpste nicht, wovon sie reden, denn die genannten Eigenschaften treffen auf die üblichen Geräte nicht zu. Der Gütsler weiß jedoch nach dem Lesen dieses Artikels Bescheid …
Da man #Klang nicht abdrucken kann, haben wir versucht, die Klangkriterien aus dem Hifi Bereich grafisch umzusetzen. Das menschliche #Auge ist zwar wesentlich weniger empfindlich als das #Ohr, optische Eindrücke werden aber vom Gehirn wesentlich problemloser verarbeitet und können objektiver beurteilt werden.
Unter Auflösung versteht man bei der #Musik die absolute Menge an Klanginformation – bis heute ist die analoge Schallplatte unübertroffen in ihrer Auflösung. Je mehr Auflösung vorhanden ist, desto mehr Musik hört man.
Dynamik
Die #Dynamik kennzeichnet die Unterschiede zwischen lauten und leisen Tönen … gerade populäre #Radiosender komprimieren die Dynamik stark, so dass die Musik insgesamt laut wirkt, aber auch alle Klänge mehr oder weniger gleichlaut klingen … die Musik wirkt nicht lebendig und macht keinen Spaß. Achten Sie einmal auf einen #Nachrichtensprecher im #Radiowecker und vergleichen Sie den Klang der Stimme mit Ihrer #Hifi #Anlage – der Radiowecker klingt wesentlich verständlicher und natürlicher – das Klangsignal wird weniger verfälscht und verlangsamt.
Schlechtes Timing und langsame Geschwindigkeit führen zu einem verschwommenen, wenig detailreichen Klangbild – die Ansätze der Töne und deren Klangdauer sind unsauber und undefiniert …
Klangfarben
Letztlich resultiert die optimale Wiedergabe der Klangfarben aus den drei vorgenannten Kriterien – wenn diese optimal umsetzt werden, werden auch die Klangfarben optimal wiedergegeben.
Experimente
In der Regel kennt man Musik nur aus seiner privaten Hifi Anlage und ist mangels besserer Hörerlebnisse meist auch zufrieden damit. Wieviel mehr Spaß hätte man jedoch beim Musikhören, wenn die Wiedergabe besser oder sogar gut wäre? Es gibt viele Möglichkeiten, auch mit »normalen« Anlagen den Klang zu optimieren.
Einige einfache Experimente ermöglichen auch dem Gütsler, mehr Musik zu hören.
Beispielsweise ist die #Aufstellung der #Lautsprecher von entscheidender Bedeutung. Nur #Standlautsprecher sollten direkt auf dem Boden stehen – kleinere Boxen sollten in etwa 1 Meter Höhe auf Ständern stehen. Die Plazierung sollte nicht in den Zimmerecken, nicht in Regalen und nicht direkt an der Wand erfolgen – rücken Sie Ihre Lautsprecher doch einfach mal 1 bis 2 Meter von der Wand weg, stellen Sie sie höchstens 2,5 Meter auseinander und sorgen Sie für einen stabilen Stand (je mehr die Boxen kippeln oder schwimmen, desto weniger dynamisch spielen sie – optimal sind spezielle leicht erregbare Ständer mit #Spikes an beiden Enden).
Die optimale Ausrichtung im Raum können Sie mit einem einfachen Test ermitteln: Hören Sie auf den Klang einer Stimme an verschiedenen Stellen des Raumes – dort wo sie am klarsten und dynamischsten klingt, ist auch die optimale Position für Ihre Hifi Lautsprecher – rechteckige Zimmer lassen sich zum Beispiel optimal von der schmalen Seite aus beschallen. Auch die Lautsprecherkabel lassen sich problemlos verbessern – je dicker und »mehradriger«, desto schlechter. Besorgen Sie sich aus dem Baumarkt einen dünnen 2 adrigen Solid Core Klingeldraht (kostet nur Pfennige) und vergleichen Sie den Klang mit ihrem (wahrscheinlich) dickeren und mehradrigen #Lautsprecherkabel. Der #Klingeldraht dämpft die Musikinformation wesentlich weniger und man hört mehr Musik (allerdings auch #Fehler der #Anlage), außerdem ist er schneller. Die Stromstärke des Tonsignals hält das Kabel allemal aus.
Ein weiterer häufig gemachter Fehler ist die falsche Aufstellung der Hifi Geräte. Die Einzelteile sollten auf keinen Fall übereinandergestapelt werden – stellen Sie CD Player und #Verstärker einfach mal nebeneinander (möglichst nicht zwischen die Lautsprecher) auf ein #Sideboard aus #Holz oder ähnlichem Material und benutzen Sie 4 #Hydrokultur #Steine als #Untersetzer. Wichtig ist übrigens auch, wie herum der #Stecker in der #Steckdose steckt – ein Kontakt ist der Nulleiter, der andere die stromführende #Phase. Durch Umdrehen des Steckers und Abhören der Geräte lassen sich deutliche Unterschiede feststellen.
Alle diese Möglichkeiten sind nur in Kurzform dargestellt – beim Ausprobieren können Sie erhebliche #Klangveränderungen feststellen, die den Spaß beim Musikhören deutlich steigern können. Der #Klang wird dynamischer, es ist mehr Auflösung vorhanden und man hört wesentlich mehr von der Musik. Dass das alles kein #Voodoo ist, lässt sich durch die Physik belegen – Lautsprecher verlieren #Impulskraft, wenn sie in Schubrichtung der #Membran beweglich sind, #Resonanz #Schwingungen in den Geräten verlangsamen die Elektronenimpulse und verwaschen die #Musiksignale.
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