

Mona Beckmann (links) und Geschäftsführerin Silke Niermann (rechts) eröffneten das kreative Tauschregal, das nun fest in der Stadtbibliothek stehen bleibt., Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Nacht der Bibliotheken in NRW
War der Andrang zu Beginn des Abends noch groß, wurde es zur späten Stunde hin ruhiger. Dies tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch. »In anderen Ländern wie z.B. Irland und Kanada sind kreative Tauschbörsen absolut angesagt. Wir sind aber zuversichtlich, dass sich dieser Trend auch in Deutschland durchsetzen wird«, meint Bibliothekarin Mona Beckmann. »Schließlich spart man nicht nur Geld, sondern trifft auch viele Gleichgesinnte.« 

Die Idee zur Tauschbörse entstand, nachdem in der Vorweihnachtszeit ein Schrottwichtel-Tauschregal sehr erfolgreich angenommen worden war. Also wurde zur Nacht der Bibliotheken nicht nur die erste Tauschbörse ausprobiert sondern auch das »Kreative Tauschregal« eröffnet. Dieses soll in Zukunft fester Bestandteil in der Stadtbibliothek sein. Alles was zum Thema Kreativität, Basteln und Handarbeiten getauscht werden soll, findet dort Platz und die Kundschaft darf fleißig mittauschen. 
In der Rolle als lebendiger Ort für alle Gütersloher sieht Geschäftsführerin Silke Niermann auch die Stärke der Stadtbibliothek und zieht ein positives Resumee: »Wir sehen uns nicht nur als Medienhaus sondern wollen auch Nachhaltigkeit und das Miteinander der Kulturen in dieser Stadt unterstützen. Deshalb würden wir uns freuen, wenn die Tauschidee nicht nur in anderen Ländern, sondern auch in Gütersloh ankommt.«


Nacht der Bibliotheken in NRW
2017 stand die Nacht der Bibliotheken in NRW unter der Schirmherrschaft des europäischen Parlaments. Sein ehemaliger Präsident Martin Schulz würdigt Öffentliche Bibliotheken als wichtige Orte des sozialen Miteinanders. Dabei ging es darum, auf die einmalige Funktion der Bibliotheken in der Gesellschaft hinzuweisen. Unabhängig von Einkommen, Bildung, Herkunft oder Lebensform sind alle Bürgerinnen und Bürger willkommen. 










