

Kleine Baugrube – große Wirkung: Mittels Seilzug und Winden wird das neue Innenrohr über eine Strecke von etwa 100 Meter unterirdisch in das bestehende Altrohr eingezogen. Viele Mitwirkende sind am Erfolg beteiligt: Ralf Koeper, Netzgesellschaft Gütersloh, Friedrich Dreier, Azubi Anlagenmechaniker Stadtwerke Gütersloh, Daniel Kerkstroer, Industriemechaniker Stadtwerke Gütersloh. Knut Bohlen, Bauleiter G + W Tief- und Rohrleitungsbau GmbH & Co.KG und Geschäftsführerin Anna Zielonka sowie Mitarbeiter Christian Strickmann (vorne). Foto: Stadtwerke Gütersloh, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber
Umweltschonende Sanierung des Wassernetzes in Gütersloh mittels modernem Relining-Verfahren
Versorgungssicherheit und Umweltschutz im Fokus
Ein wichtiger Aspekt für die Sanierung der bestehenden Versorgungsleitung ist die Wahrung der hohen Trinkwasserqualität in Gütersloh. Im Bereich der Osnabrücker Landstraße wurde die alte Wasserleitung bereits 1981 gebaut, Teile der Leitung stammen sogar aus dem Jahr 1975. »Bei der Umsetzung der Sanierungsmaßnahme haben wir uns für das innovative Relining-Verfahren entschieden und damit sowohl für eine umweltschonende als auch für eine kostengünstige Methode«, erläutert Ralf Koeper, der bei der Netzgesellschaft für den Bau und Betrieb von Rohrmedien verantwortlich ist.
Technologie mit vielen Vorteilen
Beim Relining wird mittels Seilzug und Winden ein neues Innenrohr unterirdisch in das bestehende Altrohr eingezogen. Die Tiefbauarbeiten erfolgen nur etwa alle 100 Meter punktuell in jeweils einzelnen Teilabschnitten als Wanderbaustelle. Partner ist die Firma G + W Tief- und Rohrleitungsbau GmbH aus Rheda-Wiedenbrück. Da ein offener Rohrgraben über die Gesamtlänge entfällt, ist das Verfahren auch deutlich kostengünstiger. Das Rohr-in-Rohr-System schont zu dem die Umwelt: Bäume und Hecken werden nicht in Mitleidenschaft gezogen. Darüber hinaus fällt weniger Aushubmaterial an, das abtransportiert und entsorgt werden muss. Und nicht zuletzt bleiben die Anwohnerinnen und Anwohner vor unnötigem Baulärm verschont. »Dieses Verfahren hat viele Vorteile – wir setzen es momentan aber vorwiegend auf geraden Strecken mit möglichst wenig Abzweigungen ein«, ergänzt Ralf Koeper abschließend.
Während der gesamten Bauzeit ist die Osnabrücker Landstraße einseitig in Fahrtrichtung Lausitzer Straße zur Brombeerstraße gesperrt. Die Befahrbarkeit der Osnabrücker Landstraße in beide Richtungen bleibt mittels Baustellenampel bestehen. Ende August sind die Sanierungsmaßnahmen voraussichtlich abgeschlossen.









